Us-gericht bestätigt: Zu hohe Cd-preisen

Dieses Thema im Forum "Musik allgemein" wurde erstellt von gfc, 4. Dezember 2003.

  1. gfc

    gfc Schönwetter Camping-Prophet
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    US-Gericht bestätigt Urteil gegen Plattenfirmen wegen CD-Preisen

    Ein US-amerikanisches Bundesgericht hat eine Geldstrafe bestätigt, die im Oktober 2002 gegen die fünf größten Plattenfirmen der USA und drei Musikverkäufer verhängt wurde. Universal Music, Sony Music, Warner Music, BMG Music und EMI Group sowie Musicland Stores, Trans World Entertainment und Tower Records müssen mindestens 75,7 Millionen US-Dollar Strafe zahlen, weil sie von 1995 bis 2000 überhöhte Preise für ihre Produkte verlangt haben sollen, hat Richter D. Brock Hornby befunden. Die Unternehmen begleichen ihre Strafe in Form von 5,6 Millionen CDs für Schulen und öffentliche Bibliotheken.

    Zudem sollen 3,5 Millionen Verbraucher, die sich beschwert hatten, entschädigt werden. In Medienberichten heißt es, Richter Hornby habe noch nicht festgelegt, wie viel Geld je Person ausgezahlt werden soll. Spekuliert wird über eine Gesamtsumme von 44 Millionen US-Dollar. Dazu kommen noch Verfahrenskosten in Höhe mehrerer Millionen US-Dollar.

    Den US-amerikanischen Wettbewerbshütern von der Federal Trade Commission (FTC) und rund 43 Bundesstaaten ging das Konzept Minimum Advertised Price (MAP) gegen den Strich. Dabei unterstützten die Labels die Werbekosten von Plattenläden, die einen festgelegten Preis für die Produkte nicht unterschritten. So sollen die Preise gezielt in die Höhe getrieben worden sein, um den Trend zu Niedrigstpreisen zu stoppen, hieß es in der Sammelklage. Die Plattenfirmen und Händler sind sich weiterhin keiner Schuld bewusst.

    (quelle: http://www.heise.de/newsticker/data/anw-16.06.03-000/ )

    soso.. predige ich doch schon lange :D
     
  2. gfc

    gfc Schönwetter Camping-Prophet
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    ist ja ein witz. den 3,5 millionen verbrauchern werden 44 millionen dollars zugesprochen, das macht dann pro person keine 15 dollar aus. anzunehmen, dass diese personen im zeitraum von 1995 bis 2000 lächerliche 15 cds pro person gekauft hätten, würde das ja bedeuten, dass cds gerade mal 1 dollar pro stück zu teuer waren.

    und diese 75,7 millionen sind ja echt lächerlich, wenn man vergleicht, vieviele 100te von millionen tonträger verkauft wurden und wie sehr sich diese unternehmen bereichern konnten.

    meiner meinung nach sind diese straf-beträge viel zu klein. wobei auch diese für die jammerlappen in den führungsetagen der musikindustriekonzerne wieder anlass zu weiterem wehklagen geben dürften. nur können sie es diesmal nicht so elegant wie bislang auf die "raubkopierer" abschieben, obwohl sie auch bestimmt wieder eine lösung finden werden. solange sie einfach nicht selber schuld sind.
     
  3. arven

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    1. Die Amis und ihre Kläger....die haben nen Knall!!!
    2. Wurde aber auch Zeit!!!! ;)
    3. 12.57 Dollar pro Kopf :rolleyes: =)
     
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