Allgemeiner Festival-Thread 2021

Dieses Thema im Forum "Festivals 2021" wurde erstellt von vorsicht_bissig, 27. Mai 2021.

  1. vorsicht_bissig

    vorsicht_bissig Parkrocker

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    Das Download Festival (Donnington, England) wird Mitte Juni 2021 (Zwanzigeinundzwanzig) als Pilot-Event stattfinden im Rahmen eines wissenschaftlichen Studien-Projektes mit 10.000 (statt üblicherweise 80.000) Besuchern.

    Download Pilot - Download Festival

    Well, good luck, folks!
     
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  2. Snakecharmer22

    Snakecharmer22 Parkrocker

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    Bitte sowas bei uns auch meinetwegen Ende August. Das Breeze würde sich doch dafür ideal anbieten.
     
  3. RIP_Tobi

    RIP_Tobi Parkrocker

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    Taubertal könnte da gern auch mitmachen, falls der gemeine Deutsche mein einen Schritt wagen möchte.
     
  4. McLeo

    McLeo Parkrocker

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    Schleswig-Holstein hat heute einen Stufenplan für den Sommer vorgelegt.

    Großveranstaltungen sind erst ab frühestens September wieder planbar und das natürlich abhängig von der Pandemieentwicklung.

    Bis September wird es nicht möglich sein, Veranstaltungen über 2500 (outdoor) Personen zu realisieren.
     
    #4 McLeo, 27. Mai 2021
    Zuletzt bearbeitet: 27. Mai 2021
  5. Gunga

    Gunga Parkrocker

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    und das in SH, wo schon länger sehr niedrige Inzidenzen gemeldet werden... erscheint mir aber ein realistisches Szenario.
    Wie das nachher mit den lautstark geforderten Öffnungen der Tourismusbranche, zu erwartenden vollen Stränden und Küstenorten zusammengeht, werden wir ja sehen...
     
  6. DuckieW

    DuckieW Parkrocker

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    Wir waren letztes Jahr im August nach langer Entscheidungsfindung auch in Italien am Strand. Das war im Vergleich zu einem Trip in die Innenstadt hier absolut harmlos. Vorausgesetzt, dass auch dieses Jahr wieder die "Beschirmung" überall mit etwas mehr Abstand vorgenommen wird, sehe ich wirklich nicht, wie dies für das Infektionsgeschehen relevant sein sollte. Klar, eine Anreise per Flugzeug oder Zug ist dann wieder ein Risikofaktor.

    Teilweise wurden aber Bilder zum Aufbau eines Skandals geschossen, die aus einem anderen Kamerawinkel gezeigt hätten: alles ganz harmlos. Dass hier und da Zugänge gesperrt werden mussten deutet ja schon darauf hin, dass es dann am eigentlich Ort der Entrüstung sehr entspannt war, nachdem man die Besuchermenge reduziert hatte.

    Bei einem Konzert ohne feste Bestuhlung oder sonstige erzwungene Einteilung in Parzellen, sehe ich aber trotz aller Liebe zu so einer Veranstaltung nicht, wie man auch nur halbwegs einen Abstand zwischen den bis dahin vermutlich erlaubten Kleingruppen erwarten kann. Ich denke schon, dass das zwei ganz andere Paar Stiefel sind.
     
  7. Funkyandy

    Funkyandy Mach mir den Hirsch

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  8. matze616

    matze616 Kommt noch was?

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    Gibt im Moment mehrere Studien und Versuche die das Gegenteil zeigen, z.B. das was @Funkyandy verlinkt hat oder hier ein anderes Beispiel aus Liverpool: Liverpool pilot events have no impact on Covid spread in the region | Liverpool Express.
    Bei konsequentem Testen kann man wohl auch größere Veranstaltungen ab Ende dieses Jahres wieder machen
     
  9. DuckieW

    DuckieW Parkrocker

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    Ja ne, klar, deutlich später im Jahr, wenn auch die Durchimpfung fortgeschritten ist (so wie ja jetzt schon in UK). Aber stand Heute sehe ich halt keine Chance hierzulande. Denn dass Testen alleine nicht reicht, wurde auch schon hier und da festgestellt (z.B. https://www.diamandis.com/blog/false-sense-security)
     
  10. Gunga

    Gunga Parkrocker

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    ja die berühmte perspektiven-geschichte. ist mir schon klar, dass man hier viel mit der optik manipulieren kann.
    Fakt ist aber auch (Selbstversuch), dass man sehr sehr schnell und vor allem unbewusst in alte Verhaltensmuster zurückfällt. Am Pfingstwochenende war ich in Brandenburg an einem Stausee mit einem schönen Campingplatz und öffentlichem Strand. Es war halbwegs schönes Wetter auch wenn noch nicht warm genug zum baden. Und doch war der Campingplatz voll, der Kiosk und das Eiscafe offen und die Leute alle sehr sorglos ohne Abstandsbewusstsein unterwegs. Die Schlange am Kiosk sah fast wieder so aus wie vor der Pandemie.
    Ich unterstelle niemandem was schlechtes, ich will nur drauf hinweisen, dass der monatelange Verzicht und die aufgebaute, hochstilisierte "Sehnsucht nach Freiheit" (ich persönlich halte das ja für völlig überzogen, aber andere Geschichte) die Leute unbewusst unvorsichtig werden lässt und das heute, mit all den geschürten Hoffnungen, den sinkenden Inzidenzen und bereits vollzogenen Lockerungen durchaus wieder gefährlich werden kann. Eine 4. Welle ist absolut zu vermeiden.
     
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  11. Funkyandy

    Funkyandy Mach mir den Hirsch

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    Das ist in Berlin Alltag. Seit Wochen wird z.B. auf dem Tempelhofer Feld wieder unbeschwert gefeiert und trotzdem ist hier die Inzidenz (mit derzeit 35) deutlich niedriger als z.B. in Nürnberg. Tendenz immer weiter fallend. Sobald die Risikogruppen jetzt dann völlig durchgeimpft sind, zieht halt auch das "aber seid doch solidarisch mit den Gefährdeten"-Argument nicht mehr. Denn bald gibt es in Deutschland keine gefährdeten Gruppen mehr, die noch nicht geimpft sind, außer die Impf-Verweigenden.

    Für junge und gesunde Menschen ist das Virus nunmal nicht so gefährlich, wie teilweise vermittelt wird. In Berlin gab es bei der Altersgruppe U40 z.B. bislang nur 8 Todesfälle in Verbindung mit COVID-19 überhaupt, was 1/2 Todesfall pro 100.000 Einwohner bedeutet. Zur Einordnung: in Deutschland haben wir ca. 4 Verkehrstote pro 100.000 Einwohner (in Berlin und v.a. 2020 sogar deutlich mehr).

    Hier die Statistik: COVID-19 Berlin
     
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  12. McLeo

    McLeo Parkrocker

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    Ich bin komplett davon überzeugt, dass wir ab Oktober/November eine vierte Welle bekommen werden und zwar eine sehr massive Welle.

    Viele der jetzigen Regeln werden dann nicht mehr in Kraft sein, aber es werden auch genügend Menschen noch nicht geimpft sein.

    Wir können eigentlich nur hoffen, dass die Welle dann durch eine Mutation getrieben wird, gegen die unsere aktuellen Impfungen gut wirken. Eine escape Variante wäre furchtbar.

    Dazu beunruhigt mich, dass wir zusätzlich zu Covid vermutlich noch eine Grippewelle bekommen werden, weil ja viele der AHA Regeln nicht mehr aktuell sein werden.

    Ich bin also für den kommenden Herbst und Winter noch sehr skeptisch was indoor Großveranstaltungen angeht, aber natürlich kann ich mich da täuschen.

    1,5 Jahre Pandemie mit stets viel zu optimistischen Aussichten prägen halt.
     
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  13. McLeo

    McLeo Parkrocker

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    Wie stehst du zu Long Covid?
     
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  14. matze616

    matze616 Kommt noch was?

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    Ich sehe es so das es keine Grundlage mehr für Beschränkungen gibt, ab dem Zeitpunkt an dem alle die Möglichkeit zu einer Impfung hatten und die 2. Impfungen bei allen durch sind. Danach ist es keine gesellschaftliche Verantwortung mehr zu schauen wer sich anstecken könnte, ab da ist aus meiner Sicht jeder für sich selbst verantwortlich.
     
  15. Funkyandy

    Funkyandy Mach mir den Hirsch

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    Herbst/Winter und Indoor ist dann eh wieder eine ganz andere Geschichte als irgendwelche Open Air Veranstaltungen jetzt im Sommer. Gerade zur kälteren Jahreszeit wird es dann sehr spannend, wie viel Impact das flächendeckende Testen der Leute gegen eine vierte Welle haben kann. Ich bin da auch erstmal noch skeptisch, aber lasse mich gerne positiv überraschen.

    Ist natürlich scheiße, aber ähnliche Langzeitfolgen gibt es beim Pfeifferschen Drüsenfieber und anderen Virus-Erkrankungen ja auch. Ein Rest-Risiko besteht natürlich immer, auch wenn alle geimpft sind, aber solche Risiken gab es vor COVID auch und da haben wir auch nicht das ganze Land dicht gemacht, damit z.B. niemand den Epstein-Barr-Virus bekommt.

    Aktuell wird davon ausgegangen, dass 1-2 % der Infizierten ein chronisches Erschöpfungs-Syndrom entwickeln könnten. Ich bin selbst Teil der Long Covid Studie an der Charité. Laut der Ärztin vor Ort ist übrigens nach ersten Erkenntnissen der noch laufenden Studie Übergewicht der Haupttreiber für Langzeitfolgen. D.h. hier trifft es wohl hauptsächlich auch wieder gesundheitlich vorbelastete Menschen und vorher völlig Gesunde sind die absoluten Ausnahmen für Long Covid. Aber selbst die jüngeren und gesünderen werden jetzt ja so langsam geimpft, so dass auch für die ein besserer Schutz besteht. Ich sehe durch Long Covid also kein großes Risiko für die Gesellschaft oder das Gesundheitssystem.
     
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  16. McLeo

    McLeo Parkrocker

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    Das ist einerseits richtig, andererseits ist es ein nicht einhaltbares Versprechen, alle Maßnahmen zu beenden, wenn wir dann im Herbst und Winter so hohe Zahlen haben sollten, dass die Intensivstationen halt doch wieder voll werden.

    Das muss nicht passieren, aber Drosten hat ja recht eindrücklich geschildert, was im Herbst und Winter passieren wird/kann, mit weitaus weniger strikten Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

    Eine Herdenimmunität halte ich nämlich mittlerweile für recht utopisch. Ich glaube, dass sich dafür nicht genügend Menschen impfen lassen werden.
     
  17. Diablo0106

    Diablo0106 Parkrocker

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    Warum haben wir eigentlich noch keinen Corona Thread @Admins?

    Ich bin in der ganzen Virologie Thematik nicht so tief drin, weil es mir zu frustrierend ist regelmäßig die Drosten Podcasts anzuhören. Ernst gemeinte Frage, kann mich mal bitte jemand aufklären: Die Intention besteht doch darin, eine Überlastung der Intensivstationen zu vermeiden, Todesfälle zu verhindern und Risikopatienten zu schützen. Das erreichen wir jetzt Schritt für Schritt mit dem Durchimpfen. Wenn dann im Herbst/Winter (fast) alle, die evtl. von einem schweren Covid Verlauf betroffen sein könnten geimpft sind, wie kann uns dann noch eine vierte Welle treffen (mögliche Mutanten mal ausgeblendet)? Dann wäre ja auch die Inzidenz egal, weil so gut wie niemand mehr einen schweren Verlauf hat. Möglicherweise sind bis Herbst/Winter Kinder und Jugendliche noch nicht geimpft, aber die haben doch ohnehin eine extrem niedrige Wahrscheinlichkeit auf einen schweren Verlauf? Dann ist es ja grundsätzlich erstmal irrelevant, wenn ein Kind beispielsweise seine Mutter ansteckt, solange die Mutter geimpft ist. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum man jetzt ankündigt, zusätzlich ab Juni Kinder impfen zu wollen, anstatt erstmal die älteren und Risikopatienten vollständig zu impfen? Meine Eltern (beide 60+) sind übrigens immer noch nicht geimpft.

    Bezüglich Impfbereitschaft hier übrigens eine interessante Darstellung von statista:

    Impfbereitschaft gegen das Coronavirus in Deutschland 2021 | Statista

    Falls wir niemals Herdenimmunität erreichen sollten weiß ich nicht, wie die Zukunft aussehen soll. Hab wirklich keine Lust, bis an mein Lebensende jeden Winter 6 Monate im Lockdown zu verbringen.
     
  18. Mike1893

    Mike1893 Parkrocker

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    Bitte nicht. Ich beobachte das in anderen Foren, das spaltet die Nutzer ungemein. Bei dem Thema gibt es schnell nur noch ein Pro Maßnahmen/Impfung oder ein Contra, einen Mittelweg gibt es da nicht mehr.
     
  19. Snakecharmer22

    Snakecharmer22 Parkrocker

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    @Diablo0106 Was im Herbst sein wird ist alles Spekulation. Natürlich ist es möglich, dass uns eine Mutation heimsucht, im Moment deuten wissenschaftliche Erkenntnisse aber darauf hin, dass die Impfung gegen alle (bisher)bekannten Mutationen weitestgehend effektiv wirkt, sprich vor einem schweren Verlauf größtenteils schützt. Ich gehe davon aus, dass sich ein Großteil im Herbst/Winter und Frühjahr auffrischen lassen wird, v.A. die Risikogruppen und denke, dass wird ausreichen. Eine derartige Welle wie im vergangengen Winter wird uns nicht mehr heimsuchen, davon bin ich überzeugt. Es gilt jetzt nötige Vorkehrungen zu treffen. Aber wie man es von der Politik gewohnt ist, wird das wieder mal verschlafen werden. Jetzt ist erst mal Wahlkampf angesagt, was danach kommt...scheißegal.

    Unser allergrößtes Problem ist nach wie vor, ich spreche aus Erfahrung, da ich im Gesundheitssektor arbeite, dass es einfach nicht genug Personal gibt. Wir haben über 30.000 Intensivbetten, davon sind ca. 17.000 ständig mit den üblichen Patienten ausgelastet (Unfälle, Herz - OP usw.) Zu Spitzenzeiten hatten wir 5000 Coronafälle auf deutschen Intensivstationen. Das Intensivpersonal war bereits vor Corona mehr oder weniger am Limit, hatte mit Personalnot zu kämpfen, mit Fluktuation, Krankheit usw. Also hatten wir zu Hochzeiten von Corona eine Auslastung mit 22.000 Patienten. Rein kapazitätsmäßg wäre das natürlich zu stemmen gewesen, aber woher das Personal nehmen ? Dazu kommt eine starke Verteilung von Covid Patienten auf Maximalkrankenhäuser (Unikliniken bspw), einfach weil eine größere Expertise dort vorhanden ist, obwohl auch das kleine Wald - und Wiesenkrankenhaus ein paar Betten frei hätte. Das verzerrt die Auslastung teilweise.

    Wenn hier jetzt wirklich mal an den wichtigen Rädchen gedreht werden würde von der Politik, wären wir für die Zukunft gut gerüstet, davon bin ich überzeugt. Motiviertes Personal kommt ständig nach, jedoch vergrault man es, durch die miserablen Bedingungen. Die Pflege hat statistisch den höchsten Exit an Personal und der wird weiter zunehmen. Aber lieber zahlt man weiter schlechte Gehälter und schröpft diese noch mit einer immensen Steuerlast. Es ist wirklich frustrierend. Wer noch guten Gewissens Union oder SPD wählen kann, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
     
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  20. einsiedler

    einsiedler McChrystal's Promoter
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    Das Lineup ist draussen. Würd' mir gefallen. Wenn das in der Schweiz wäre, würde ich mich wohl um ein Ticket bemühen
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