Was habt ihr als letztes gesehn und wie wars?

Dieses Thema im Forum "Forumskneipe" wurde erstellt von Hooch, 12. Dezember 2017.

  1. vorsicht_bissig

    vorsicht_bissig Parkrocker

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  2. el-basso

    el-basso Parkrocker

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    Zack Snyder's Justice League

    Hab extra für den Film meinen eingestaubten Sky Ticket Account reaktiviert und muss sagen, gute Entscheidung.
    Der Film war wirklich überraschend gut. Sehr gut sogar. Die Kinofassung von 2017 war ja eine leichte Katastrophe...
    Der Snyder-Cut ist nun düsterer, ernster und sieht auch entsprechend besser aus. Wie alleine eine andere Farbpalette hier alles aufwertet, ist bemerkenswert. Alle Figuren bekommen mehr Hintergrund und die Story ist dadurch viel runder.
    Das Vergnügen dauert zwar 3h45min, aber fühlt sich überhaupt nicht danach an. Sehr gutes Pacing, was bei einem solch langen Film entscheidend wichtig ist.
    Nachdem diese Version sehr unterhaltsam war, finde ich es gleichzeitig so schade, dass das "Snyderverse" nicht weiter ausgebaut werden konnte und auch nicht mehr wird. Man sieht hier, was hätte sein können.

    8/10 (zum Vergleich, Kinofassung: 5,5/10)
     
  3. Dracena

    Dracena Parkrocker

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    Hiho, weißt du, wer die Kamera geführt hat? Ich weiß, dass ein Kameraman von den beeindruckendsten Folgen von Game of Thrones letztens mit Zack Snyder gearbeitet hat. Kannst mir auch gerne per PN antworten, danke.
     
  4. el-basso

    el-basso Parkrocker

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    @Dracena ja, das ist Fabian Wagner, der tatsächlich auch acht Folgen GoT in den Kasten gebracht hat
     
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  5. Hooch

    Hooch Ebenezer Hooch

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    Zack Snyder's Justice League

    Allein die Entfernung des widerlichen Blaustichs im Bild wertet diesen Film bereits auf. Sieht man sich diese Version an, muss natürlich die Frage gestellt werden, was Joss Whedon bitte für einen Murks mit seinem Frankensteinfilm angestellt hat. Snyders Fassung dreht die Zeit zurück, erklärt (auch dank der gigantischen Filmdauer) die Zusammehänge besser und schenkt dem Fan ganz viele Extraszenen, die es in sich haben.

    Zudem wurden auch andere Schwächen, wie Letos alte Auslegung des Jokers, korrigiert.

    Mit seinen vier Stunden natürlich null kinotauglich (ich hab ihn mir in zwei Schichten gegeben) und Zack Snyder muss auch lernen, mit weniger Zeit einen guten Film raushauen zu können. Vielleicht kann er sich im Mai schon mit "Army of the Dead" auf Netflix beweisen.

    8/10
     
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  6. Diablo0106

    Diablo0106 Parkrocker

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    Last one Laughing

    Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum das viele so witzig finden. Ich würde mich als humorvollen Menschen bezeichnen, der gerne lacht. Hab bei der Show aber zwei Folgen geschaut und kein einziges Mal gelacht, lediglich 1x kurz geschmunzelt. Wird das noch lustiger? Werd das auf jeden Fall nicht weiter schauen, vielleicht auch einfach nicht mein Humor.

    2/10
     
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  7. Gunga

    Gunga Parkrocker

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    das eigentlich witzige sind ja gar nicht die Performances sondern der Versuch jedes einzelnen nicht über den anderen zu lachen.
    Es ist jetzt nicht der Witzigkeit letzter Schuss aber ich konnte durchaus mehr als nur schmunzeln.
     
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  8. Gledde

    Gledde #MusikfürGledde - ich mach mit!

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    Dito.
    Musste nur kichern bei Giermans "Wir sind ganz Ohr" :D
     
  9. Mike1893

    Mike1893 Parkrocker

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    An LOL sieht man deutlich wie unterschiedlich Geschmäcker sind. Kenne einige die es nur bedingt witzig fanden, wir hingegen haben herzlich gelacht.
     
  10. Fatbot

    Fatbot Parkrocker

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    Ich musste wenn dann nur bei Teddy lachen. Kann aber voll verstehen wenn man den nicht lustig findet.
     
  11. Oetker

    Oetker Hatte mal nen Doktortitel

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    Fande LOL zum brüllen, für mich war das aber auch einfach eine absolut legendäre und höchst angenehme Mischung an deutschen Comedians.
    Wären da ein Luke Mockridge, Chris Tall, Ralf Schmitz etc. dabei gewesen, wäre ich mir nicht sicher ob ich mir das angetan hätte.
     
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  12. Snakecharmer22

    Snakecharmer22 Parkrocker

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    Finde ja Kebekus und Schöneberger mindestens genauso schrecklich. Allein deswegen würde ich mir das nicht geben können. Mal kurz reingeschaut und das einzig witzige war die Vorstellung von Mirko Nontschew. Nicht mal Teddy hat was gerissen. Dazu noch das furchtbar gestellte Gelache von Bully...fand's einfach nur cringe
     
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  13. Gunga

    Gunga Parkrocker

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    The Break (Netflix)
    Eine belgische Krimiserie jetzt schon in der zweiten Staffel.
    Die erste Staffel war schon strange und hat mehrere Plottwists geschickt verstrickt.
    Die zweite Staffel handelt etwas später und der mittlerweile ehemalige Inspector wird gegen seinen Willen in einen neuen Mordfall in der belgischen Provinz verwickelt.
    Ohne spoilern zu wollen... es ist einfach nie so wie man denkt. Die Autoren schicken den Zuschauer immer wieder auf neue Fährten zum Täter und jede Spur deckt neue Geheimnisse, Obszönitäten, Abgründe der Bewohner der Region auf.
    Es ist spannend bis zur letzten Folge.
    Allerdings muss man französische/belgische Produktionen mögen, da hier wie so oft in dem Genre kein grosses BämBoomBäng sonder tiefgründige, düstere Stimmungen und Handlungen begleitet von mystischen Landschaften tonangebend sind.
    Man muss genau hinschauen und überblicken wer wer ist und mit wem wie zu tun hatte.
    Fazit: Intelligent, erschreckend, spannend, europäisch.
    8/10
     
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  14. Hägar

    Hägar Parkrocker

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  15. Snakecharmer22

    Snakecharmer22 Parkrocker

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    Love, Death & Robots Staffel 2

    Wie schon die erste Staffel in einem Zug durchgeschaut und wieder das gleiche Problem. Die meisten Episoden extrem interessant und spannend, aber viel zu kurz. Ich hätte bei einigen Episoden gerne wie Black Mirror mind 40 Minuten, man könnte so viel mehr rausholen. Im Gegensatz zur ersten Staffel hat mir persönlich aber irgendwas gefehlt, fand es da irgendwie aufregender.

    Sehr schön die letzte Episode

    solide 7/10
     
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  16. Alphawolf

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    Abgesehen davon, dass ich die kurzen Episoden durchaus mag, würde ich im Großen und Ganzen zustimmen. Nach den ersten zwei Folgen hatte ich noch Angst, dass die Staffel eine richtige Enttäuschung wird, aber zum Glück geht es danach deutlich aufwärts. Snow in the Desert und Life Hutch sehen so sensationell gut aus, da komm ich immer noch nicht drauf klar.

    Highlights für mich in dieser Staffel die komplett skurrile Weihnachtsepisode und die letzte Folge, die war wirklich wunderschön melancholisch.
     
  17. Fatbot

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    Fand die Staffel auch nicht so stark wie die Erste. Aus der stechen Zima Blue und die Joghurt-Weltherrschafts-Folge noch zu sehr hervor. Die von @Alphawolf genannten Folgen sind aber auch sehr sehr stark.
     
  18. Alphawolf

    Alphawolf Schnauzer-Andi
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    Zima Blue ist easy eine meiner liebsten fünf Folgen aller Serien, die ich je gesehen hab. Die schau ich regelmäßig und bin jedes mal aufs Neue begeistert.
     
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  19. Impala

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    Danke Cinecittà für ein bisschen Bedürfnisbefriedigung.

    Der Rausch [2020]

    Handlung:
    Die im Film aufgegriffene Theorie, dass der Mensch mit einem konstanten Blutalkoholgehalt in gewisser Höhe leistungsfähiger sei, ist hochinteressant. Vier Lehrer wollen sie überprüfen, mit zum Teil vorhersehbaren Folgen.
    9/10

    Technik/Ausstattung:
    Tolle Kamera, sehr nahe am Geschehen, so Handkamera-like, man hätte bei den Trinkgelagen am liebsten mit dabei sein wollen. Auch gut eingesetzte Musik incl. Abspannsong.
    9/10

    Cast:
    Der Film ist toll besetzt, die Chemie zwischen den Hauptdarstellern ist stimmig. Hervorzuheben sind natürlich der immer abliefernde Mads Mikkelsen und Thomas Bo Larsen als Tommy.
    9/10

    Gefühle:
    Sehr amüsant an vielen Stellen, manchmal auch ernst und an einer Stelle gegen Ende auch tief traurig, so nahe war ich den Tränen schon lange nicht mehr. Warum treiben die vier aber das Experiment an die Spitze, wo es doch schon früher ganz gut lief? Das ging mir nicht so ganz in den Kopf. Geht das so schnell mit dem Alkoholismus?
    8/10

    Nachhaltigkeit/Relevanz:
    Der kleine Schwachpunkt des Films ist für mich das Ende, aber weil es halt das Ende ist, bestimmt es den Gesamteindruck. Meiner Meinung nach hätte der Film an der Tränendrüsenstelle enden können, aber Regisseur Vinterberg hatte wohl eine andere Intention und so ging es noch weiter, fand ich irgendwie nicht so stimmig, fast ein Stimmungskiller nach der Beerdigungsszene. Was war nun die Botschaft des Films? Irgendwas Differenziertes wie „Zu viel Alkohol ist schädlich – aber irgendwie doch ganz geil?“ Na ja, stimmt ja auch wieder irgendwie...
    7/10

    Gesamtbewertung: 8,4/10


    Nomadland [2020]

    Handlung:
    Nachdem sie ihren Job und damit auch ihre Wohnung durch die Stilllegung einer Bergbaustadt verloren hat, fährt Fern mit ihrem Van ziellos durch die USA und lebt als Nomadin. Sehr dokumentarisch, es gibt keine großen Höhepunkte, aber viele zum Teil berührende Einzelschicksale des „White Trash“.
    8/10

    Technik/Ausstattung:
    Wunderschöne Kameraeinstellungen, bei den Landschaften kann man aber nicht viel falsch machen.
    9/10

    Cast:
    Die unverwüstliche Frances McDormand trägt diesen Film, wie es nur wenige andere ihrer Gilde könnten. Ein Großteils des Casts besteht aus Menschen, die auch schon im zugrundeliegenden Buch von der Autorin Jessica Bruder auftauchen, und zum Teil sich selbst spielen.
    9/10

    Gefühle:
    Man muss schon ein bisschen Geduld für den an Höhepunkten armen Film aufbringen, da die Handlung schon ein bisschen draggy ist, manchmal freut man sich schon, wenn Fern ihren Darm in einen Eimer entleert. In der zweiten Hälfte nimmt der Film aber emotional deutlich an Fahrt auf, die Beziehung zu zwei Personen wird vertieft dargestellt und Fern wird vor eine wichtige Entscheidung gestellt.
    7/10

    Nachhaltigkeit/Relevanz:
    Tatsächlich fand ich diese/s fortwährend dargestellte Gemeinschaftsgefühl/Nächstenliebe unter den „Nomaden“ irgendwie unrealistisch. Keine Gewalt, kein Streit, kein Alkohol unter Menschen am Existenzminimum? Ein weiterer Schwachpunkt für mich ist, dass nie ganz klar wird, warum Fern dieses Nomadenleben überhaupt führt. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefenschärfe gewünscht. Und das Ende mag zwar sinnig sein, lässt einen aber irgendwie unbefriedigt zurück.
    Für mich nicht der beste Film aus dem Jahr 2020, aber sicherlich ein wichtiger.
    7/10

    Gesamtbewertung: 8,0/10
     
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  20. vorsicht_bissig

    vorsicht_bissig Parkrocker

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    Sound of Metal

    Danke Amazon Prime Video, für den Probemonat :lol:

    Für mich der bislang beste Film, des gefühlt noch sehr jungen Kino Jahres. Dieses Oscarpremierte Drama (Ton, Schnitt) hat mich von der ersten Minute an komplett abgeholt. Man fühlt ziemlich intensiv mit, wie der Metal-Drummer Ruben, überzeugend gespielt von Riz Ahmed, aufgrund einer permanenten Überreizung durch die brachiale Lautstärke bei den Live-Gigs sein Gehör verliert. Sein dadurch entstehnder Struggle wird überaus authentisch vermittelt. Einfach richtig gutes, unaufdringliches Storytelling incl. des (zum Glück) ausbleibenden „einfachen" Happy End´s ... stattdessen gibt´s ein anderes „Ende“ das mich irgendwie auf einen Art happy/zufrienden und vor allem beeindruckt zurücklässt. Ein Film der weh tut, aber auch einfach schön ist.

    Passt gut auf euer Gehör auf!

    9/10

    Riz Ahmed hat zwischenzeitlich schon seine nächste Hauptrolle abgedreht. Diesmal spielt er einen britisch-pakistanische Rapper „Zed“, der aufgrund einer Autoimmun-Erkrankung beeinträchtig ist und zusätzliche Spannungsfelder durch seinen muslimischen Migrations-Hintergrund in der Vordergrund treten. Gewisse Ähnlichkeiten (Musiker wird ausgebremst) zu Sound of Metal scheinen gegeben zu sein…. klingt spannend und kommt auf die watch-list .. ich hoffe "Mogul Mowgli" kommt bald in deutsche Kinos.



    Nomadland


    Erwartungshaltung is a bitch. Ich habe diesem Film seit vielen Monaten sehr entgegengefiebert. Zum einen weil die fantastische Frances McDormand, seit Fargo, Burn after Reading und 3 Billboards outside Ebbing, zu meinen absoluten Lieblings-Schauspielerinnen gehört. Zum anderen, weil der Trailer mein Interesse auf einen "irgendwie anderen" Film geweckt hat. Die vielen Hauptkategorie-Oscars und der generelle Heißhunger nach "echtem Kino" (und Nachos mit Salsa-Sauce, mal NICHT auf der heimischen Couch) hat den Erwartungsdruck natürlich noch weiter befördert.

    Keine Frage, der Film ist sehenswert, lässt mich dennoch mit einen etwas unbefriedigtem Gefühl aus dem Kinositz rausschälen. War es nun eine überzogene Erwartungshaltung a lá "Geil, heute Abend sehe ich meinen vermeintlichen Film des laufenden Kinojahres" oder waren es dann doch ein paar Eigenheiten des Film, z.b. die (sicher bewusst gewollte) dokumentarische Handlungsarmut? Egal, ich bereue es keineswegs den Film gesehen zu haben und gebe ihm 6 Punkte, plus einen Bonuspunkt für die beeindruckend authentisch spielende Hauptdarstellerin.

    7/10

    @Impala "Dank" ans Nürnberger Cinecitta schließe ich mich an. Hygienekonzept inkl. Schnelltest funktioniert bestens. Und deswegen geht´s heute Abend gleich nochmal ins Cine, auf nen (Der) Rausch.
    :pop:
     
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